Von Ketchup und Schlümpfen


Farben haben schon sehr lange eine wichtige Rolle für den Menschen: egal ob die Stimmung desjenigen, der gesellschaftliche Rang, eine gewisse Atmosphäre im Raum oder etwa gewisse musikalische Vorlieben ausgedrückt werden sollen. Denn schon von Geburt an werden wir mit Farben und deren Bedeutung konfrontiert und erlernen so automatisch und völlig unbewusst, wie sich die verschieden Farbtöne auf unseren Alltag und unser Befinden auswirken.

Ob Antike, Mittelalter oder Neuzeit – Farben sind extrem wichtig. Vor allem beim Verkauf, in der Werbung und im Zeitalter des Internets sind sie nicht wegzudenken! Etwa für die Inhaber eines eigenen Blogs bzw. Webseite ist die Farbgebung ein nicht zu verachtender Punkt. Denn die richtige Farbwahl beeinflusst die Stimmung und die Erfahrung der Besucher, wenn sie sich auf Ihrer Seite befinden. Ungeachtet des Inhaltes, entscheidet der Besucher auch je nach Farbgebung des Blogs/Webseite, ob er sich dort wohl fühlt oder nicht – und das innerhalb der ersten 50 Millisekunden!

Doch die Wahrnehmung von Farben ist nicht unbedingt festgelegt. Im Laufe eines Lebens kann sie sich grundsätzlich verändern und man kann bestimmte Farbvorlieben unterschiedlichen Altersgruppen zuordnen. So sind in der Jugend eher grelle Farben bevorzugt und mit zunehmendem Alter bewegt sich der Geschmack mehr und mehr in Richtung gedeckter Farben.

Dies sollte man natürlich bei der Farbgebung der eigenen Internetpräsenz beachten. Möchte man also gezielt eine bestimmte Altersgruppe ansprechen – oder weiß man sogar schon, welche Gruppe von Menschen die eigene Webseite/Blog am häufigsten besucht – sollte man bei der Gestaltung auch zu den jeweiligen Farbtönen greifen, die speziell für dieses Publikum interessant sind.

So lässt sich auch leicht verstehen, warum Konzerne und Anbieter eine bestimmte Farbe – auch wenn sie noch so außergewöhnlich ist – für z.B. ihr Logo, ihren Internetauftritt und ihr Produktdesign wählen. Und ist diese Farbe einmal festgelegt, trägt sie mit einem bestimmten Wiedererkennungsfaktor zur Steigerung des wirtschaftlichen Werts der Firma bei. Dies lässt sich z.B. an der Farbwahl der Telekom belegen, die sogar einen aufwändigen und medial sehr beachteten Markenstreit um die Farbe Magenta führte und gewann (Urteil: http://xyz.de). Auch Nivea zog nach und sicherte sich den allseits bekannten Blauton.

Also: Warum ist Facebook eigentlich Blau? Und was haben die Schlümpfe damit zu tun?

Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Assoziation von Farben mit bestimmten Gerüchen und Geschmack. So „schmeckt“ z.B. die Farbe Blau eher neutral und ist geruchlos, wohingegen die Farbe Rot mit süßen, würzig bis scharf schmeckenden Nahrungsmitteln in Verbindung gebracht wird. Braun hingegen wird schließlich mit eher ungenießbaren Dingen gleichgestellt. Auch im Alltag ist dies eine geschickte Verkaufsmasche. Haben Sie denn schon einmal Ketchup in einer grünen Tube gesehen? Oder etwa Seife in schwarzer/brauner Verpackung?

Das mit dem richtigen Auftritt in der Welt des ständigen Wettbewerbs ist also gar nicht so einfach, wie man sich das anfangs vielleicht denkt. Doch nicht nur Farben sind ein Aspekt, den man bei jeglicher Form der Kundenwerbung beachten muss. Egal ob on- oder offline: Sollten Sie Zweifel an der Qualität Ihres Auftritts haben oder hegen Sie den Wunsch nach einem kompletten Neuanfang? Wir haben die Erfahrung und die Spezialisten, die Ihnen bei Ihrem Vorhaben zur Seite stehen. Fragen Sie einfach nach!

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