Heute einmal etwas für unsere Gesundheit


Die Arbeit im Büro ist sehr viel entspannter und stressfreier als zum Beispiel die schwere, körperliche Arbeit auf der Baustelle! Stimmt doch, oder?

Nun ja, so ganz richtig ist das nicht. Natürlich muss sich ein Angestellter im Büro nicht so sehr körperlich auspowern, doch spielen hier ganz andere belastende Faktoren eine erhebliche Rolle. Dabei muss man im Büroalltag den Kampf mit einem schlecht eingerichteten Arbeitsplatz, zu wenig Bewegung und auch psychischen Belastungen aufnehmen. Und gerade weil diese Faktoren nicht so leicht zu erkennen sind, sind sie gefährlich für die Gesundheit.

Ein Büroarbeiter verbringt während seines Berufslebens geschätzt 70 000 Stunden sitzend.

Zu den größten gesundheitlichen Problemen, über die Büroarbeiter klagen, zählen Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Rund 50 Prozent beklagen sich über Nackenschmerzen und 35 Prozent über Schmerzen im unteren Rücken. Bei 30 Prozent treten Kopfschmerzen auf, bei 28 Prozent Augenprobleme wie Rötungen oder Brennen. Diese Probleme resultieren aus dem ständigen Sitzen am Arbeitsplatz, sowie einer falschen Position des Monitors.

Abhilfe kann diesen Beschwerden mit einfachen Methoden geleistet werden: Dynamisches Sitzen, d.h. des Öfteren die Haltung verändern, etwa nach vorne gebeugt, oder nach hinten an die Stuhllehne. Ein ergonomischer Stuhl oder höhenverstellbarer Tisch sind nicht zwingend notwendig, jedoch natürlich auch hilfreich. Artikel im Netz, sowie diverse Literatur bieten zusätzlich kleine Bewegungs- und Entspannungsübungen für den Arbeitsplatz. Etwas mehr Bewegung kann natürlich niemandem schaden. Versuchen Sie es einfach: der Gang zur Kaffeemaschine oder Kopierer, Telefonieren im Gehen, an Stelle des Aufzugs die Treppen benutzen, zum Kollegen laufen statt ihm eine Mail zu schicken,…

Gegen Kopfschmerzen oder Augenbeschwerden hilft die richtige Einstellung des Monitors: Beim Arbeiten am Computer sollte der Blick leicht nach unten verlaufen, sodass der Nacken entlastet wird. Die Monitorkante ist nach hinten geneigt und die optimale Entfernung dazu sollte 50 bis 60 cm betragen.

Zu den psychischen Faktoren zählt natürlich unter Anderem das bekannte Thema Mobbing. Schon in der Schule lernt man, was Mobbing ist und wie man dagegen vorgehen sollte. Wenn gar nichts mehr hilft, sollte der Betroffene mit einer Vertrauensperson, bzw. dem Vorgesetzten sprechen.

Und nun gönnen Sie sich eine Tasse Kaffee oder Tee und eine Portion frische Luft.

Das Team der „Rhein-Main Aktiv“ Gruppe wünscht Ihnen weiterhin einen angenehmen Arbeitstag!

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