Trotz Frühling – überall Wolken!


In letzter Zeit liest oder hört man in den Medien immer wieder den Begriff „Cloud“.

Was ist der, die oder das „Cloud“ überhaupt? Und hat das nun wirklich etwas mit dem Wetter zu tun oder nicht?

Der Begriff kommt selbstredend aus dem Englischen und bedeutet zwar nichts anderes als „Wolke“, jedoch hat das mit den Launen des Wettergotts nur relativ wenig zu tun.

In der IT-Branche handelt es sich bei „Cloud Computing“ vereinfacht gesagt um „Datenwolken“. Und wer nun denkt, das wäre eine völlig neue Entwicklung der IT, irrt sich. Viele nutzen wahrscheinlich schon die Cloud-Funktion, wissen das nur noch nicht.

Beispielsweise besteht für jeden die Möglichkeit eigene Daten, wie Fotos, Dokumente, E-Mails usw. auf dem eigenen Rechner zu speichern und zu verwalten. Doch z.B. E-Mails werden von vielen Nutzern schon länger nicht mehr in Programmen, wie z.B. Outlook verwaltet, sondern über ein Mail-Service im Internet, wie etwa GoogleMail, Hotmail etc. Des Weiteren zeigen viele Internetnutzer selbst geschossene Fotos auf Plattformen, wie etwa flickr. Bei Cloud Computing befinden sich also diese Daten und Anwendungen nicht mehr auf dem lokalen Rechner, sondern auf fremden Servern.

Doch Clouds müssen sich nicht gezwungenermaßen im Internet befinden. Es gibt nämlich auch im Kontext von Firmen sogenannte „Private Clouds“, bei denen die Bereitstellung über ein firmeninternes Intranet erfolgt.

Aus diesen Funktionen ergibt sich die Option für Computerhersteller, das Betriebssystem und Programme komplett wegzulassen und diese nur durch einen Browser zu ersetzen. Alle Anwendungen und Dokumente laufen dann über das Web. Das spart hohe Produktionskosten, da keine teure Software für den Bau der Computer benötigt wird. Somit sparen auch wir Endverbraucher.

Allerdings haben sich nun Umweltschützer eingeschaltet, da der Betrieb der Cloud heute noch durch dreckige Energien, wie Atomkraft und Kohle gespeist wird. Sähe man die Cloud als ein Land, so würde diese den fünfthöchsten Energieverbrauch aufweisen. Einer der führenden Schmutzfinke ist hier Apple.

 

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