Anti-Viren Programme schließen im Test schlecht ab!


Wie Sie trotzdem den Kampf gegen lästige Schadprogramme gewinnen!

Ärgerlich: „Und schon wieder hat sich so ein garstiger Virus aus dem Internet in meinen PC eingeschlichen!“

Auch wenn Sie diese Situation nicht bereits am eigenen Leib erfahren mussten, so klagten bestimmt schon Menschen aus Ihrem Umfeld über einen Virenbefall. Mit der intensiven Nutzung des Internets – sei es über diverse soziale Netzwerke, Online-Shopping, den Download von Software oder anderen Dateien – geht auch die Gefahr mit einher, dass sich ein ungebetener Gast in Form eines Virus oder Ähnlichem, Zutritt zu Ihrem Computer verschafft. Dabei sollte die Datensicherheit im Umgang mit dem Internet heutzutage eigentlich eine große Rolle spielen.

Diverse Anti-Viren Programme stehen auf dem Markt zur Auswahl. Doch nicht jedes dieser Programme bietet einen zuverlässigen und vollständigen Schutz gegen die Eindringlinge. Das haben die jüngsten Ergebnisse der Stiftung Warentest ergeben. Dabei wurden 18 Schutzprogramme unter die Lupe genommen. Doch nur vier davon bieten einen einigermaßen vertretbaren Schutz. Laut Warentest war keines der Sicherheitspakete in der Lage, alle Schädlinge zu finden.

„Also bringen nun noch nicht mal mehr Viren-Scanner und Schutzprogramme das gewollte Ergebnis?“ …

Hat man das passende Virenprogramm für sich entdeckt, ist dies natürlich eine nützliche Kontrollmaßnahme. Im Vorfeld ist es jedoch äußerst wichtig gewisse Vorkehrungen zu treffen, damit es gar nicht erst zu einer Virenerkennung durch das Schutzprogramm kommen muss.

Wir haben für Sie einige der gefährlichsten Sicherheitslücken aufgelistet und geben Ihnen Tipps, wie Sie am besten das Risiko eines Virenbefalls eindämmen:

Kostenlose Downloads. Oftmals haben solche kostenlosen Dateien Trojaner im Schlepptau.

Mails. Wenn Sie den Absender nicht kennen, immer skeptisch an das Öffnen von E-Mails herangehen. Solche Nachrichten können auch infizierte Dateien bzw. Links zu riskanten Seiten enthalten.

Ein Anti-Viren-Programm, das nicht auf dem neuesten Stand ist.                                   Updates werden ständig von Ihrer Anti-Viren-Software angeboten. Nutzen Sie diese Aktualisierung unbedingt! Denn nur so können Sie Ihren Computer zuverlässig von den neu auftretenden Viren abschirmen.

Soziale Netzwerke. Natürlich gibt es auch hier Kriminelle, die sich z.B. Ihre Passwörter zu Eigen machen. Also aufgepasst bei Beiträgen von Unbekannten auf Ihrer Pinnwand oder Ähnlichem.

Datenträger. Prüfen Sie auch regelmäßig Datenträger, wie USB-Sticks auf Viren und andere schädliche Einheiten.

Nun ein paar Tipps:

Kleine Veränderungen in den Einstellungen des Betriebssystems und des Browsers sowie die Verwendung passender Sicherheitssoftware können dabei helfen, die Verseuchung des Computers durch Malware und das Ausspähen wichtiger Daten durch Unbefugte zu verhindern.

Ein Passwort sollte mindestens eine Länge von acht Zeichen haben. Je mehr Sie dabei Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen mischen, desto sicherer wird es. Auch wenn Geburtsdaten und bekannte Namen wohl am einfachsten zu merken sind, so sind sie aber leider auch umso leichter zu knacken. Eine sichere und vor allem auch leicht einprägsame Methode ein Passwort zu kreieren, ist einen Satz zu bilden und die jeweiligen Anfangsbuchstaben der Wörter aneinanderzureihen. So wird z.B. aus „Warum hat mir die letzten 40 Jahre keiner verraten, dass zu viel Eiscreme dick macht?„: „Whmdl40JkvdzvEdm?“.

Bewahren Sie das Passwort nicht in schriftlicher Form auf dem PC auf und geben Sie es nicht an andere weiter.

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse nur an vertrauenswürdige Personen weiter und auch nur dann, wenn es wirklich notwendig ist. Um sich nicht zu viel ungebetene Post von Spammern und damit möglicherweise Schädlinge einzufangen, sollten Sie Ihre E-Mail-Adresse so selten wie möglich auf öffentlich zugänglichen Webseiten preisgeben.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik verrät Ihnen weitere Tipps.

 

 

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