Analog-Fotografie vs. Digital-Fotografie Teil 1: Praktikabilität


Bei dem Vergleich digital-analog fällt jedem als erstes ein, wie praktisch es ist, das Bild direkt nach dem Fotografieren auf dem Display der Kamera zu sehen und es evtl. einfach nochmal versuchen zu können. Und wie oft hat man sich außerdem schon gefreut, das Bild direkt auf Facebook und Co. hochzuladen.

Praktikabilität umfasst aber auch weitere Bereiche – wie transportabel sind zum Beispiel die Kameras? Hier gibt es sowohl im digitalen als auch im analogen Lager ultrakompakte bis ultragroße und schwere Kameras. Letztendlich kann man also hier wie da ein Modell ganz nach seinem Geschmack finden. Tendenziell gilt natürlich, dass die Qualität mit etwas mehr Größe und Gewicht oft auch besser ist – einfach weil die verwendeten Objektive eine bessere Qualität aufweisen und – egal ob Sensor oder Film – eine größere Mediengröße ebenfalls oft zu einer höheren Aufnahmequalität beiträgt.

Praktisch erscheint ebenfalls auch dem Laien, dass er seit Einführung der digitalen Fotografie keine Filmvorräte mehr mitnehmen muss, sondern eine Vielzahl Fotos auf eine einzige Speicherkarte im Gerät passt.

Oft vergessen wird dabei sogar noch der Vorteil, dass man bei Digitalkameras innerhalb kürzester Zeit die Empfindlichkeit von Bild zu Bild – teilweise sogar automatisch – einstellen kann, d.h. das Foto am Strand hat genug Licht und entsteht deshalb mit einer niedrigen Empfindlichkeit, während das Foto abends im Hotel auf der Party mit einer hohen Empfindlichkeit entsteht, weil es nicht genug Licht gibt. Filme hingegen müssen mit einer konstanten Empfindlichkeit belichtet werden – man müsste also zu diesem Zweck bei der Analogfotografie den ganzen Film wechseln (und dabei oft zahlreiche Bilder „verschenken“).

Verfechter der Analog-Fotografie vertreten dahingegen die Meinung – und das wohl auch zu Recht – dass man analog anders fotografiert. Man nimmt sich mehr Zeit, misst dem einzelnen Bild einen höheren Wert bei. Dadurch legt man automatisch mehr Wert auf einen sorgfältigen Bildaufbau und drückt nur ab, wenn es sich wirklich lohnt. Dies kommt der Qualität der Fotos zu Gute.

Die immer zahlreicher werdenden Automatikfunktionen vor allem der digitalen Kameras machen das Fotografieren auch für Laien weniger zu einem Abenteuer denn zu dem zuverlässigen Einfangen schöner Erinnerungen.

Trotz allem überwiegen hier wohl für die Meisten klar die Vorteile der digitalen Einfachheit und Arbeitsgeschwindigkeit.

1:0 für die digitalen Kameras also. Können bei der Qualität die analogen Kameras heute den digitalen überhaupt noch das Wasser reichen? Dazu erfahren Sie mehr in Teil 2.

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